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Heavy
Metal. Die Schlacht Mensch gegen Maschine geht in die nächste
Runde: Christian "Batman" Bale als John Connor und Drei
Engel für Charlie-Regierabauke McG hinter den Kulissen
sorgen für epische Action, und für Arnold gibt's einen
spektakulären Cameo!
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Es
geht wieder ans Eingemachte. Wenn alles so ausgegangen wäre, wie von
John Connors tougher Mutter Sarah so sorgfältig geplant, dann hätte
die Menschheit eine reale Chance gehabt - aber bekanntlich kommt es
erstens anders, und zweitens als man denkt, und so steht im Jahr 2018
der Homo Sapiens wieder mal knapp vor der endgültigen Vernichtung.
Alles hausgemacht noch dazu, wie man weiß: Schließlich waren es die
Menschen selber, die dereinst Skynet kreiert und damit den Grundstein
für die Herrschaft der Cyborgs geschaffen hatten.
Und
so befinden wir uns nun im Jahr 2018, die Apokalypse hat bereits
stattgefunden, es sieht schlecht aus für die wenigen Menschen, die
die brutalen Übergriffe der seelenlosen Maschinenwesen bis jetzt überstanden
haben. Immer noch ist es ein Mann, auf den sich die humanen Hoffnungen
aus Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft konzentrieren: John Connor
(nach Edward Furlong und Nick Stahl spielt ihn nun Christian Bale als
Erwachsenen), der einst von eben jenem Mann gezeugt worden war, der
aus der Zukunft ins Jahr 1984 gesandt wurde, um seine Mutter vor dem
ersten Terminator zu retten. John Connor, der mittlerweile mit Kate
verheiratet ist, die Teil 3 mit ihm überlebte und nun ihr erstes
gemeinsames Kind erwartet (in Der Aufstand der Maschinen spielte sie
Claire Danes, die Rolle der erwachsenen Kate übernahm Bryce Dallas
Howard). John Connor, der von frühester Kindheit in dem Bewusstsein
erzogen worden war, das Schicksal der Menschheit in seinen Händen zu
tragen. Eine gewaltige Verantwortung für einen einzigen Mann. Klar,
dass man sich sich da schwer tut, neuen Gesichtern Vertrauen
entgegenzubringen, erst recht, wenn sie mit derart seltsamen Stories
daherkommen: Was ist los mit diesem Marcus Wright (Sam Worthington),
der unbedingt Widerstandskämpfer sein will? Er behauptet, jegliche
Erinnerung verloren zu haben, nur hin und wieder quälen ihn seltsame
Flashbacks. Das einzige, was er noch weiß, ist, dass er zum Tode
verurteilt wurde. Aber von wem? Weswegen? Und wann? Es ist nicht
einmal klar, ob Marcus aus der Zukunft entsandt oder aus der
Vergangenheit gerettet wurde. Vor allem aber ist Marcus ein Cyborg,
ein waschechter Terminator - auch wenn er selbst felsenfest vom
Gegenteil überzeugt ist und sich für einen Menschen hält.
Dass Marcus aber eine wichtige Rolle im Kampf gegen
Skynet spielt, das spürt John Connor ganz genau. Zudem bereiten die
Terminatoren ihren finalen Vernichtungsfeldzug gegen die Menschen vor,
es muss dringend etwas geschehen. Und so wagen sich John und Marcus
auf einen gefährlichen Trip mitten ins Herz der Macht, eine
dramatische Odyssee ins tiefste Innere von Skynet, wo sie in der
bewegten Geschichte des Maschinenmonsters dem düsteren und
unglaublichen Geheimnis der geplanten Auslöschung der Menschheit auf
der Spur sind ...
Mit
den Terminator-Filmen ist es genauso wie mit den Maschinenwesen
selber: Wenn man glaubt, sie endlich niedergerungen zu haben und sie
entkräftet am Boden liegen, dann fängt der Spaß erst wirklich an.
Erst ein schwaches rotes Glimmen in den elektronischen Augen, dann ein
paar Zuckungen - und bald steht das mächtige Ding wieder aufrecht, größer
und besser als je zuvor. Nach einigen Rechtsstreitigkeiten ist dieser
neueste Terminator-Teil nun in den Händen des jungen Regisseurs McG
gelandet - mit dem Segen des "Erfinders" James Cameron, der
auch bei der Entwicklung der Story beratend zur Seite stand. McG
("Ja, ich weiß, mein Name ist doof. Aber ich werde seit frühester
Kindheit so genannt, und dazu stehe ich!") hat schon der
verstaubten Kultserie Drei Engel für Charlie mit viel Spaß and
respektloser Verrücktheit neues Kino-Leben eingehaucht, nun setzt er
den Terminator neu zusammen. Allerdings mit etwas mehr Ehrfurcht vor
dem gewaltigen Erbe: "Es gibt wohl keine zwei Filme auf der Welt,
die mich mehr geprägt haben, als die ersten beiden Terminator-Teile“,
erzählt der 39-jährige Regisseur, Autor und Produzent. "Beim
ersten Teil hab ich mir vor Angst in die Hosen gemacht, und nach dem
zweiten wusste ich, dass ich unbedingt Filmregisseur werden
will."
Als Hauptdarsteller und zentrale Identifikationsfigur wünschte
sich McG von Anfang an Christian Bale, den "großartigsten und
glaubwürdigsten Action-Darsteller unserer Zeit". Gemeinsam
entwickelte man eine ebenso epische wie actionreiche Story, die
einerseits organisch an die Vorgänger anschließt (nach dermaßen
vielen Zeitsprüngen ein echtes Puzzlespiel) - und andererseits mit
ganzer Kraft vorwärts der Saga neue Perspektiven gibt. Herausgekommen
ist ein hypercooler, bombastischer Action-Trip mit Tiefgang, Tempo und
tollen Bildern - und einer Besetzung, die sich bis ins Detail sehen
lassen kann. So hat Helena Bonham Carter einen kleinen, aber genialen
Auftritt als Wurzel allen Übels, Nachwuchsstar Anton Yelchin ist als
Johns biologischer Vater Kyle Reese zu sehen.
Und ja, klar, auch Ur-Terminator Arnold Schwarzenegger höchstpersönlich
hat in Terminator - Die Erlösung einen Gastauftritt, Ehrensache.
Allerdings musste sich der auf der politischen Bühne unabkömmliche
Gouvernator dafür etwas helfen lassen - stilgerecht von einem
genialen Elektronenhirn.
Text:
Kurt Zechner
Auszug
aus: http://www.skip.at
Kinostart:
läuft bereits!
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